Wie privilegiert sind wir eigentlich?

Den Anstoß diesen Beitrag zu verfassen gab mir eine Leserin, die mich bat, doch mal einen motivierenden Text darüber zu schreiben, wie wunderbar das Leben mit Kind ist und wie privilegiert wir im Eltern-Sein mit Mutterschutz, Elternzeit, Kindergeld und Kita eigentlich sind. Da ich mich den LeserInnen meines Blogs verbunden fühle und mich ganz besonders über aktive LeserInnen, die mir zum Beispiel auch eine Email schicken, freue, habe ich mir doch glatt mal die eigentlich so einfache Frage gestellt: Wie privilegiert sind wir eigentlich?

Die Frage danach, ob und wie wir es als Eltern in Deutschland gut haben oder nicht, lässt sich für mich nur aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Strukturell gesehen, haben wir hier im internationalen Vergleich ziemlich gute Voraussetzungen zum Kinderkriegen. Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass 6 Wochen vor errechnetem Geburtstermin die werdende Mutter nicht mehr arbeiten muss, um einer Überbelastung vorzubeugen und bis zu zwölf Monate nach der Geburt Anspruch auf (bezahlte) Elternzeit hat. Teilt man sich die Elternzeit mit der/dem PartnerIn, wird diese auf vierzehn Monate erweitert. Dies gilt auch für Regenbogenfamilien, wonach die sogenannten Co-Mamas und Co-Papas auch Anspruch auf Elternzeit und Elterngeld haben. Allerdings ist für gleichgeschlechtliche Paare, speziell in Bezug auf das Sorgerecht, das besondere Adoptionsrecht ausschlaggebend. Die sogenannte Stiefkindadoption ist nur möglich, wenn eine/r der Eltern auch das leibliche Elternteil des gemeinsamen Kindes ist. Ein beiderseits unleibliches Kind kann hingegen nur von einer/m der PartnerInnen adoptiert werden, das andere Elternteil erhält eine Art "kleines Sorgerecht". Nun mögen einige Stimmen vielleicht laut werden die da sagen, dass das doch toll sei, dass gleichgeschlechtliche Paare hier solche Möglichkeiten hätten und dass sie in anderen Ländern ja schließlich noch gesteinigt würden. Im internationalen Vergleich erscheint das auch toll, aber Gleichheit mit Familien, die aus Mama und Papa bestehen ist nicht gegeben - und das muss verändert werden. 

Passt man als Eltern nicht ins heteronormative Muster unserer Gesellschaft, dann ist man schon mal nicht mehr ganz so privilegiert, und das nicht nur strukturell, sondern auch sozial.

 

Wir können unsere Kinder zu vergleichsweise geringen Beiträgen in Kitas anmelden, wo sie von mehr oder weniger geeigneten Pädagogen betreut werden. Doch auch hier gilt: Wer die Kohle hat, die/der kann ihr/sein Kind in die besseren, flexibleren, angebotsreicheren mit Biokost versorgten Kitas geben. Eine Warteliste gibt es in diesen Kitas auch nicht. Die städtischen Kitas sind leider überlaufen, es gibt zum Teil recht lange Wartezeiten. Als ich im sechsten Monat schwanger war (2011) und bei Kitas damals für einen Betreuungsplatz ab 2013 anfragte, da wurde ich zum Teil ausgelacht - das sei ja total unrealistisch. Wir haben nun die Chance auf einen Kitaplatz für 2014. Für die Rabatzki-Situation ist das nicht weiter schlimm oder gar existenzbedrohend, denn wir studieren beide noch, haben noch Baföganspruch, müssen nicht zurück zur vorherigen Arbeitsstelle, die wir sonst verlieren würden. Wir können das ganze etwas lockerer betrachten und finden auch nicht dass unser Kleiner unbedingt schon mit einem Jahr in eine Kita gehen muss, wenn wir ihn anders betreuen können. Das soll aber keinerlei Kritik daran sein, dass andere Kinder schon früher zur Kita gehen. Wirklich gar nicht. Da wir, die Rabatzkis, nun aber die Möglichkeit haben, dass unser Baby etwas länger zuhause bleiben kann, da nach klein Rabatzkis erstem Geburtstag zumindest der Rabtzki-Papa noch Student sein wird und recht einfach einen Großteil seiner Betreuung und Betüddelung übernehmen könnte und wir sowieso keinen Kitaplatz haben, werden wir das wohl auch so machen (können). Ich sehe das durchaus als ein Privileg an, denn ich weiß von anderen Eltern, wie schwer es sein kann, wenn der Druck immer größer wird, je näher der erste Geburtstag des Kindes rückt.

 

Die Vereinbarung von Familie und Beruf/Studium ist sicherlich nicht einfach, doch sie ist möglich. Wir haben ja die Möglichkeit einer außer-Haus-Betreuung - in Berlin sind die letzten drei Jahre im Kindergarten vor Schuleintritt seit dem 01.01.2011 laut berlin.de sogar kostenfrei.

 

Wir haben - sofern wir gesund sind, den Zugang zu Bildung hatten und keiner diskriminierten Minderheit angehören - also die Chance unsere eigenen persönlichen Ziele weiterverfolgen zu dürfen. In unserer Gesellschaft sind diese Ziele meist auf einer beruflichen Ebene zu lokalisieren. Ich muss zugeben, ich empfinde diese Art zwanghafte Selbstverwirklichung derzeit auch manchmal als großen Druck. Klar, ich möchte finanziell unabhängig bleiben und sicherlich auch einen Beruf ausüben. Ich möchte aber auch Akzeptanz dafür finden, dass ich und mein Partner zeitweise eine andere Priorität gerner setzen - unser Baby. Ich will deshalb nicht als unfortschrittlich oder unemanzipiert gelten, nur weil ich nicht schnellstmöglich mein Kind "unabhängig" von mir erziehe und zu einer von uns als Eltern abgelösten Selbständigkeit versuche zu leiten. Unser Kind wird selbstständig, von ganz alleine. Er krabbelt uns ja jetzt schon davon. Dieses Verlangen nach Unabhängigkeit von Anfang an ist für mich tatsächlich kein Privileg. Ich empfinde das mit der Unabhängigkeit etwas anders: Als Menschen sind wir (meistens) in Abhängigkeitsverhältnissen - im Privaten, sowie im öffentlichen Bereich bei unserer Arbeitsstelle. Vor allem befinden wir uns häufig in emotionaler und sozialer Abhängigkeit zu unseren PartnerInnen, FreundInnen und Familie. Ich empfinde das allerdings nicht als eine Schwäche, ich empfinde das als außerordentlich wunderbare Gabe der Menschen, dass wir zu solchen Bindungen fähig sind, wenn wir das wertschätzen und anstreben. Daher ist es auch kein Armutszeugnis, dass Menschen erschüttern, wenn diese Abhängigkeitsverhältnisse gestört werden oder zerbrechen. Die meisten Menschen sind "Rudeltiere", mögen das Zusammensein, leisten sich Gesellschaft, kommunizieren, lieben und streiten sich. Das schließt Selbständigkeit meiner Meinung nach aber nicht aus. Finanzielle Unabhängigkeit, Unabhängigkeit der eigenen Denkweise und Interessenvielfalt sind alles Aspekte, die man trotz der beschriebenen Abhängigkeit bewahren kann. Sicherlich gibt es hier noch mehrere Punkte. Leider wird in unserer Gesellschaft Unabhängigkeit häufig in Verbindung mit finanzieller Unabhängigkeit betrachtet und daher zu einem universalen Gesetz des Anstrebens allgemeiner Unabhängigkeit erhoben. Ein wahres Privileg ist es aber tatsächlich selbst die eigenen Abhängigkeiten und Unabhängigkeiten festlegen zu dürfen, ohne dass die Gesellschaft bestimmt welches die guten und welches die schlechten Eigenschaften davon sind.

 

So und nun in Bezug auf das Eltern-Kind Abhänigkeitsverhältnis: ein Baby unter einem Jahr und auch noch die vielen Jahre darüber hinaus ist von seinen Eltern abhängig - davon was die Eltern für richtig halten. Selbst wenn ein Kleinkind in die Kita geht bedeutet das nicht unmittelbar Unabhängigkeit, außer temporär vielleicht. Die Eltern sind auch vom Kind abhängig (vielleicht sogar noch mehr als andersherum), denn ohne das Wissen über Babys Wohlbefinden drehen (die meisten) Eltern durch! In den Bereichen in denen ich persönlich es für angenehm halte abhängig sein zu dürfen und sich darauf einlassen zu können, ist für mich ein Privileg.

 

Das ist sicherlich auch das Schöne am Familie-Sein. Der Zusammenhalt, die Freude zusammen, das gemeinsame Leben mit allen Höhen und Tiefen, das sich-gegenseitig-Unterstützen und Beschützen. Sicherheit in gewisser Weise.

 

Zum privilegiert-Sein gehört auch die Sorglosigkeit um Nahrung und medizinische Versorgung für uns Europäer. Wir genießen eine Vielfalt an Nahrungsmitteln, die wir auch unseren Kindern zur Verfügung stellen können, wir können das unglaublichste Spielzeug kaufen und die tollsten Frühförderungsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Medizinisch sind wir auch spitzenmäßig versorgt. Da sagen viele, und das vor allem zur Weihnachtszeit: "...und die armen Menschen in Afrika, was haben die schon vom Wohlstand oder an Privilegien abbekommen?". Also, erstmal ist jeder der reichen Westler irgendwie mit an Notlagen Afrikas schuld und zum anderen ist es auch eine ganz schöne Anmaßung, sich immer über "die armen Menschen in Afrika" zu stellen, sich dabei als mega-privilegiert und ach-so-bemitleidend hinzustellen. Mal abgesehen von Hungersnöten, weniger flächendeckender Versorgung moderner Medizin und Ausbeutung von Land und Arbeitskräften, ist es auch mal eine Überlegung wert, ob nicht auch diejenigen, die als die am bemitleidenswertesten gelten, gegenüber uns gewisse Vorteile haben könnten, ja vielleicht sogar glückliche und zufriedene Leben führen. Reichtum - und ich empfinde die Deutschen im weltweiten Vergleich schon als ziemlich reich - ist nicht auch automatisch ein Privileg. Es bedeutet ganz oft auch in einen unangebrachten Ethnozentrismus zu verfallen, die eigenen Maßstäbe für Glück auf andere zu übertragen und mithalten zu müssen. Es kann auch bedeuten nicht glücklich zu sein, wenn man nicht all das kaufen kann, was die anderen sich leisten können. Kulturrelativismus ist meistens fatal und verkennt oftmals das Glück und das Privileg der anderen Kultur. In vielen Teilen Afrikas findet man zum Beispiel großen Familien-/Gemeinschaftszusammenhalt, Kinder die auch als Kleinkinder selbstverständlich ohne missbilligende Blicke gestillt werden, Freude an den für uns als "einfach" beschriebenen Dingen, Geschmacksnerven, die nicht durch Zusatzstoffe verdorben sind, Menschen die Zeit haben oder ausgeprägte Kenntnisse über die Natur in der sie leben besitzen. Afrika ist nicht nur bemitleidenswert, so wie wir auch nicht nur privilegiert sind. Alles birgt einerseits Einschränkung und Entbehrung, andererseits auch Freiheit.

 

Eine glückliche Familie sein zu dürfen ist für mich schon ein Privileg und nicht selbstverständlich. Es ist erfrischend, begeisternd, herzlich und fröhlich. Es ist schön ein Kind/Kinder zu haben, sie beim Aufwachsen begleiten zu dürfen und Teil ihrer Welt zu werden. Eltern-Sein kann ein großes Glück bedeuten und für mich tut es das auch. Die verkorkste Nacht ist spätestetens beim morgendlichen Lächeln deines Babys vergessen, der Stolz den du beim ersten Krabbeln empfindest ist nicht vergleichbar. Viele glauben, dass Babys einem den letzten Nerv rauben, dass Kinder einem unglaublich viel Energie abverlangen - und ja, das tun sie auch. Aber obwohl diese egoistischen Babys so viel an Aufmerksamkeit und Betüddelung fordern verfügen sie dabei über die Fähigkeit in ihren Eltern Kräfte zu wecken, von denen sie in ihren wildesten Träumen nicht glaubten sie zu besitzen. Über undendlich scheinende Monate hinweg überleben wir Eltern die meist kurzen und turbulenten Nächte. Ich hätte nie gedacht, dass ich es über einen so großen Zeitraum schaffen könnte mit derart wenig Schlaf und vor allem kurzen Schlafintervallen von durchschnittlich zwei bis drei Stunden auszukommen. Und ich habe dabei auch noch super Laune! Meistens. Ich habe mich noch nie zuvor so voller Energie und Lebenslust gefühlt, wie in den sieben Monaten seit der kleine Rabatzki bei uns ist. Unglaublich, aber wahr. Natürlich gibt es auch die Tage an denen man sich wünscht, eine Maulwürfin zu sein und sich unter einem riesen Berg verkriechen zu können. Zum Glück sind die aber viel seltener.

 

Dieser kleine Mensch besteht doch irgendwie auch aus mir und irgendwie ist der kleine Mensch trotzdem eine ganz eigene Persönlichkeit! Absoluter Wahnsinn! Dieser kleine Mensch, den ich erst so kurz kenne, kann so viel aus mir machen und so viel aus mir herausholen. Ach ja, und dieser kleine Mensch liebt mich so unglaublich, dass es mir schwindelig wird bei dem Gedanken daran. Und ich liebe diesen Menschen auch mindestens genau so sehr. Auf immer und ewig verbunden im Herzen. So empfinde ich, neben einiger Entbehrungen und auch den häufigen Durststrecken, das Eltern-Sein. Es ist ein unbeschreibliches Glück für mich und ein riesen Privileg das Ganze in einer relativ sicheren und gut versorgten Umgebung erleben zu dürfen. Uns geht es ganz schön gut, auch wenn wir immer viel zu motzen haben. 

 

Das Motzen ist aber trotzdem wichtig - denn wie sonst würden sich Dinge verbessern oder gute Dinge erhalten? Es ist wichtig zu erinnern und zu bemängeln. Genauso wichtig ist es auch ab und an zu überlegen, wie privilegiert man eigentlich ist und das nicht nur darüber, dass man findet dass andere weniger Privilegien haben. Einfach nur aus dem Gefühl heraus was man selbst findet, dass es einen glücklich macht. Und sonst nichts. Dieses Bemitleiden von anderen ist nämlich auch eine Art Aufgeben derer die man bemitleidet. Man stellt sie als hoffnungslos, als machtlos dar. Das hilft niemandem und am wenigsten denjenigen, die bemitleidet werden.

 

Privilegiert sind die meisten auf irgendeine Art und Weise und manchmal vergessen wir das ein wenig. Deshalb will ich es heute, so kurz nach dem Fest der Liebe einmal ganz laut sagen: Es geht den Rabatzkis richtig gut, wir fühlen uns privilegiert und sind glücklich unser erstes Weihnachten mit unserem kleinen Wunder verbracht haben zu dürfen und das Ganze ohne mega Kater am ersten und zweiten Weihnachtstag!

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Kommentare: 6
  • #6

    Melanie (Samstag, 07 November 2015 18:39)

    Ich möchte neues von Fräulein Rabatzki lesen! Bittö!

  • #5

    kevinundbabs (Freitag, 08 Februar 2013 13:37)

    Toller Blog. Du sprichst mir aus der Seele. Du findest genau die richtigen Worte. Ich besitze leider noch nicht das Selbstbewusstsein meine Meinung so offen kund zu tun... Aber für das Wohl meines Babies muss ich diese Lektion wohl noch lernen oder einfach nur brav nicken und gehen...aber auch das kann ich nicht.

  • #4

    Themama (Dienstag, 06 November 2012 16:09)

    Ein Lob an Fräulein Rabatzki. Mir gefällt dein Blog.

    Liebe Grüsse
    Themama

  • #3

    fraeulein-rabatzki (Mittwoch, 17 Oktober 2012)

    Ein neuer Beitrag zum Überleben bei unfreiwilliger Nachtaktivität! Daumen für heute Nacht bitte gedrückt halten.

  • #2

    Franky (Dienstag, 16 Oktober 2012 21:32)

    Überraschend neue Seite ( an Fr. Rabatzki UND im Internet ). Freue mich auf schöne, witzige und rührende Geschichten aus deinem/eurem Leben und freue mich daran teilhaben zu können. Liebe Grüße, Franky

  • #1

    benni (Dienstag, 16 Oktober 2012 21:32)

    hallo :D

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